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Aus dem Französischen von Paul Sourzac.

Artikelnummer:
198517

Erschienen:
2018

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Inhalt

Bérénice wird von ihrem Liebhaber Titus verlassen. Trost findet sie in den Versen von Jean Racine, dem bedeutenden französischen Tragödienautor des 17. Jahrhunderts. Doch belässt Bérénice es nicht bei einer selbsttherapeutischen Seelenschau, vielmehr will sie Racine vollkommen durchdringen. Und so erkundet und erzählt sie die Lebensgeschichte des Dramatikers, Lücken in der Biografie schließt sie mit Fantasie. Was die Protagonistin vor allem interessiert: wie Racine selbst verlassen wird und er seine rasende Eifersucht in ein neues Stück verwandelt. Auf dem Weg der Fiktion erträgt auch Bérénice die Wirklichkeit, denn Verlassenwerden ist keine Nichtigkeit.

Dieser filigrane Text ist weit mehr als eine Biografie oder ein historischer Roman: Azoulai zeigt die Universalität der Leidenschaft und des Kummers über die Jahrhunderte hinweg und beschreibt so eine Topografie der Sprache der Liebe.

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