Mit 24 Schwarz-Weiß-Fotografien von Manuel Çitak Fester bedruckter Einband, 248 Seiten..

Preis für Mitglieder 19,80 €

Artikelnummer:
198371

Erschienen:
2018

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Inhalt

Am vierzehnten November, der Mond war gerade zur Sichel geworden, brach im Zeitungsgebäude ein großes Feuer aus. Da sich bei Ausbruch des Brandes außer dem Nachtwächter keine anderen Leute im Gebäude aufhielten, verlor niemand sein Leben, doch alles war zu Asche geworden. Dem Wächter war es lediglich gelungen, einen einzigen kleinen Aktenschrank aus dem Archiv zu retten. In dessen unterster Schublade wurde ein Dossier mit der Beschriftung „Der Fall Ibrahim“ und in diesem Dossier die folgenden Reportagen und Fotografien gefunden. Sie handeln von einem jungen Mann, der spurlos verschwindet. Eine Journalistin begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit, aber jeder, der von Ibrahim erzählt, scheint einen anderen Mann gekannt zu haben. Ihre Recherche führt sie tief hinein in eine paternalistische Gesellschaft … Der Debütroman der mehrfach preisgekrönten Autorin wird ergänzt durch Fotografien des armenischen Fotografen Manuel Citak. Ein vielschichtiges Porträt der „anderen“ Türkei.

Gaye Boralioglu, 1963 in Istanbul geboren, studierte Philosophie und arbeitete lange Zeit als Journalistin, Werbetexterin und Drehbuchautorin. Unter dem Titel Hepsi Hikâye erschien 2001 ihr erster Erzählband, gefolgt von ihrem Romandebüt Meçhul (2004). Für ihren 2009 veröffentlichten Roman Aksak Ritim wurde sie mit dem Literaturpreis Notre Dame de Sion ausgezeichnet, 2013 erschien das Werk unter dem Titel Der hinkende Rhythmus im binooki Verlag auf Deutsch. Für den Band Mübarek Kadinlar erhielt sie 2015 den Yunus Nadi Preis für Kurzgeschichten, der Band erschien auf Deutsch unter dem Titel Die Frauen von Istanbul (Größenwahn Verlag, 2015).

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