Leinen, Leinen, Übertragung von Wilhelm Herzberg, überarbeitet und kommentiert von Tobias Roth, Asmus Trautsch und Melanie Möller, vollflächig geprägtes Duo-Leinen, Lesebändchen, zweifarbig gedruckt., 400 Seiten.

Artikelnummer:
169932

Erschienen:
2017

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Inhalt

Ovids Lehrgedicht über die Kunst der Verführung mag noch heute so manchem Zeitgenossen die Schamesröte ins Gesicht treiben. Wie groß muss die Empörung erst damals gewesen sein, wenn auch spätere Jahrhunderte sich über den allzu offenen Tonfall mokierten, mit denen Ovid über Sex und Erotik schreibt. Der römische Dichter richtet sein Werk bewusst an alle Römer mit dem Ziel, sie mögen nach der Lektüre gekonnter lieben. Und er nimmt sogar die Perspektive beider Geschlechter ein. Manches scheint aus heutiger Sicht vielleicht amüsant. Dass man in die Arena gehen soll, um der Angebeteten nahe zu kommen, weil man dort so eng beieinander sitzt. Dass man ihr ruhig viele Komplimente machen und Versprechen geben soll. Aber vieles ist noch immer aktuell, wenn man auch anstelle der Arena vielleicht eher ins Kino geht. Kommentiert von einer Latein-Professorin und zwei Lyrikern macht Ovids Liebeskunst Leben und Lieben im alten Rom plastisch.

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